Mariannengraben

Etwas Fremdes,
etwas Unbekanntes,
etwas Unwirkliches,
das in die Welt stolpert wie eine nächtliche Begegnung auf einem Friedhof.

Surreal, schimmernd, bunt schillernd
wie Öl in einer Regenpfütze zeichnen sich die Bilder aus Worten.
Bild für Bild entspinnt die Geschichte,
aus der Pfütze wird mehr.

Und als das Ende da ist,
als die Zeit gekommen ist abschied zu nehmen,
zeigt sich das aus der Pfütze längst ein Meer geworden ist,
ein Meer so tief wie der Mariannengraben.

Beim Schritt zurück wird der Kreis erahnbar.
Der Kreis, im Großen wie im Kleinen, in einer Geschichte, im Leben.
Der Kreis, der jeden Anfang auch ein Ende sein lässt, jedem Anfang auch unausweichlich ein Ende zuschreibt. Der Kreis der auf jedes Ende einen neuen Anfang folgen lässt.

Lebe wohl du schöne Geschichte, auf das nach deinem Ende deine Lehren ihren Weg und den Anfang eines neuen Kapitels in meiner Geschichte finden.

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