Sterne

Früher waren wir Samstagsabends trinken,
heute ertrinke ich in der Weite des Himmels,
im Sternenmeer und in meinen Gedanken.

Ich ertrinke in der Frage nach dem Warum,
in der Unwirklichkeit dieser winzigen Welt,
ertrinke in der Bedeutungslosigkeit mit der dieser kleine Punkt durch das endlose Nichts gleitet und in der Absurdität das dieser winzige Fleck für uns Alles ist.

Dieser Fleck auf dem sich jeder Einzelne so zentral, so wichtig vorkommt,
ja so zentral, so wichtig vorkommen muss um nicht zu verzweifeln,
um nicht zu ertrinken im endlosen Nichts,
um nicht unterzugehen in dem Gedanken der eigenen Bedeutungslosigkeit.

 

Sterne

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CCCamp15

Chaos Computer Club ist auch ein Lebensstil. Auf einer Wiese bei Mildenberg hat er sich eine Stadt gebaut, in der alle ihr Wissen teilen und jeder sein darf, wie er will.

Unter dieser Prämbel leitet Kai Biermann seinen Artikel zum Chaos Comunication Camp 2015 ein.
In diesem gelingt es Biermann das Gefühl Camp besser in Worte zu fassen als es mir je gelingen würde.
Natürich ist es immer viel viel mehr als sich Textuell beschreiben lässt. Außerdem ist es für jeden Anders. Dennoch finde ich das in diesem Text ein Stück weit gelingt herraus zu arbeiten was das Camp ausmacht.
Der Artikel ist hier in der Zeit erschienen.
Ganz klare Leseempfehlung!

CC/BY/2.0 Robert Anders

CC/BY/2.0 Robert Anders

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Nachts kurz vor vier…

Fast genau vier Jahre ist es jetzt her und ich müsste lügen würde ich sagen es kommt mir vor wie gestern.
Wie viel doch passiert, wie viel sich verändert aber wie viel auch bleibt.
Dabei ist es vielleicht am Überraschensten, wie tief sich die, zum Zeitpunkt flüchtig scheinenden Moment in die Errinnerung einbrennen.
Jenes unbewusste Murmeln im  Halbschlaf, an das du dich damals schon nicht erinnern konntest.
Der Gang durch den Regen auf der Suche nach etwas essbaren, der 500-Meter weiter unter einem Schirm mit dem Anruf beim Pizza-Lieferdienst endete.
Der Moment am Bahnhof, als deine Brille auf meinem Stuhl lag…
So flüchtig, so normal, so nebensächlich schienen diese Momente damals.
Ein anderer hätte sie sicher längst vergessen, warscheinlich hast du sie längst vergessen.
Vergessen wie ich sicher andere Momente vergaß die sich dir einbrannten.
Bei mir jedoch haben sich diese Augenblicke tief verankert, in der Erinnerung.
Verankert im Gedächtnis, in dem von dem ich heute glaube das es das Fundament bildet.
Und manches von dem was mir in jenen Momenten als Teil des Fundaments erschien, hat sich verabschiedet,
hat sich aufgelöst.

Was beim Blick zurück bliebt, außer der Erinnerung und dem Klos im Hals, ist vielleicht die Erkenntnis das jeder Moment einzig artig ist. Jeder einzelne.
Aber auch das immer neue kommen. Einzelne, Einzigartige.

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Leseempfehlung Self-Monitoring: Three Years of Logging My Inbox Count

EmailNachdem die Veröffentlichung 9 Years of Sleep,  in der Dominic Szablewski seine IRC-Logs auswertete und daraus Schlafenszeiten rekonstruierte, auch wieder einige Jahre her ist, stolperte ich heute über einen Blogpost der in eine ähnliche Richtung geht. Unter dem Titel Three Years of Logging My Inbox Count hat Mark Willson eine Analyse der von ihm gesammelten Daten über sein Email-Postfachs angestellt. Dabei zieht er spannende Verbindungen zu Stress und schaut sich die liegen gebliebenen Mails auch genauer an.

Eine spannende Lektüre wie ich finde, auch wenn er den noch spannendere Teil, über Lösungen wie man den wuchernden Garten in der Inbox in den Griff bekommt, auf einen zweiten Blogpost verschiebt. Nichts desto trotz klare Leseempfehlung.
Mark Willson: Three Years of Logging My Inbox Count, May 15, 2015

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Garmin vivofit and the use without the garmin cloud

Data is intersting, at least in my eyes. All the more if its data about myself. As a result i was quite interested in all the fittness-trakers that recently came to market. But there was one other point that held me back. In my opinion private data, among whom i include movement and sleeping data, should not float around in ”the cloud”. Cause “(t)here is no cloud – just other people’s computers”. Further more i don’t like to have an other device that needs to charge every night. It just sucks, and too often I already forget to charge my phone.

By accident I ended up with an Garmin vivofit, that luckily could meet all of my requirements in the end. But first things first, the Garmin vivofit is a bracelet that tracks movements. It distincts between steps walked, steps runned and movement done while asleep. You might think that its not much but this data is quite interessting. Its amazing how many/ how little steps one does during the days. The vivofit runs on batteries, that should last for one year and may be replaced afterwards. So the no charging requirement is met. Whats left is the cloud connection. Out of the box the vivofit syncs with garmin apps against the “garmin connect” cloud. But…

Get the data from vivofit localy

But luckily there is a python implementation of the ant+ protocoll (openant). It’s the protocol that is used by the vivofit to transmit its data. Further more there is python code to download all the data from the vivofit, so called ‘.fit’ files. Its called antfs-cli. Now one may decode the ‘.fit’ files and extract its values to generate statisitcs, graphics and so on. I’ve written some code to dump the ‘.fit’ content to the mysql-db of a remote webserver, and further some php & js number of steps per day. If there is interest drop me a line and I might publish the code. Further more I think about creating a detailed description how to setup a raspi to read data from vivofit and display the data on a website.

After using all the python projects and my own code, the vivofit meets all my expectations.
And works like a charm.

 

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