Mach’s Förnuftig – Ikeas Förnuftig smart machen

Förnuftig was?

Förnuftig ist der neue Luftreiniger von Ikea und als solcher hat er mein Interesse geweckt. Aber scheinbar anders als viele Andere finde ich das Gerät nicht interessant um Viren aus der Luft zu filtern, dazu eignet er sich wohl auch nicht. Mir geht es eher um größere Verunreinigungen wie Pollen, Staub o.ä. das sich in der Luft tummelt.

So weit so gut, der Haken: Förnuftig lässt sich von Hause aus so gar nicht ins Smart Home integrieren. Das Gerät hat als Interface lediglich einen Drehschalter mit den Stuffen „Aus“, 1, 2 und 3. That’s all.
Für mich ist hier die Challenge dies zu ändern, denn natürlich möchte ich den Filter am liebsten laufen lassen wenn mich der „Krach“ nicht stört. Und natürlich auch nicht dauerhaft sondern vielleicht in Intervallen. Oder z.B. dann wenn der Staubsauger fährt und Staub aufwirbelt. Und wer weiß was mir sonst noch so einfällt.
Es muss also eine digitale Steuerung ans Gerät.

Abkürzung – der einfache Weg

Der erste Gedanke in Richtung smarte Steuerung war schon da vor dem Gerät:
Entsprechend simpel ist er: Eine schaltbare Steckdose.
Dank des analogen Drehschalters “merkt” sich der Luftfilter seinen Zustand auch ohne Strom. Mit einer schaltbaren Steckdose lässt sich also sehr einfach zwischen “Aus” und der am Gerät eingestellten Stufe umschalten.
Ich hab hier einfach zu einer Steckdose mit Tasmota Firmware gegriffen,
zum einen weil ich sie da hatte, zum anderen da diese sich super ohne Cloudanbindung nutzen lässt.

Die Umsetzung ist einfach, Zwischenstecker rein, fertig, aber die Möglichkeiten sind es leider auch. Die schaltbare Steckdose kann also nur ein erster Schritt sein. Deshalb hab ich mir als nächstes das Innenleben angesehen.

Aufschrauben

Wenn man die Stoffbespannung und den Filter aus dem Gerät entfernt, offenbart sich der Förnuftig als schlichter, in meinem Fall schwarzer Kasten.

Förnunftig - Innenleben

Dabei wirkt das Plastik aus einem Guss, abgesehen von einem Streifen an der Oberseite, der sich auf der Unterseite zum Drehknopf befindet und in dem sich der kleine rote Knopf befindet.
Interessanterweise ist dieser Plastikstreifen mit “normalen” Philipps Schrauben befestigt, wohin gegen die restlichen Schrauben ein Dreiecks-Profil aufweisen.
Nach dem Lösen der beiden Schrauben kann der Plastikstreifen nach oben abgehoben werden. Darunter offenbart sich ein Teil der Elektronik.Förnuftig - Offen

Zum Vorschein kommt eine kleine Platine. Netterweise ist sie nicht überkomplex, hat nur einen Layer und der ist auch schön beschriftet. Continue reading

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Mariannengraben

Etwas Fremdes,
etwas Unbekanntes,
etwas Unwirkliches,
das in die Welt stolpert wie eine nächtliche Begegnung auf einem Friedhof.

Surreal, schimmernd, bunt schillernd
wie Öl in einer Regenpfütze zeichnen sich die Bilder aus Worten.
Bild für Bild entspinnt die Geschichte,
aus der Pfütze wird mehr.

Und als das Ende da ist,
als die Zeit gekommen ist abschied zu nehmen,
zeigt sich das aus der Pfütze längst ein Meer geworden ist,
ein Meer so tief wie der Mariannengraben.

Beim Schritt zurück wird der Kreis erahnbar.
Der Kreis, im Großen wie im Kleinen, in einer Geschichte, im Leben.
Der Kreis, der jeden Anfang auch ein Ende sein lässt, jedem Anfang auch unausweichlich ein Ende zuschreibt. Der Kreis der auf jedes Ende einen neuen Anfang folgen lässt.

Lebe wohl du schöne Geschichte, auf das nach deinem Ende deine Lehren ihren Weg und den Anfang eines neuen Kapitels in meiner Geschichte finden.

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Der Friede … sei dein

Der Friede der Wellen des Meeres – sei dein
Der Friede der leuchtenden Sterne – sei dein
Der Friede des Fließens der Lüfte – sei dein
Der Friede der nächtlichen Sterne – sei dein
Der Friede der ruhigen Erde – sei dein
Mögen der Mond und die Sterne dir immer leuchten

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10 Jahre – 300 Posts

Vor 10 Jahren hat dieser Blog angefangen,
10 Jahre, 300 Texte, ein kleiner Bruchteil all der Geschichten die in dieser Zeit passiert sind.
Ein Bruchteil und dennoch, bedeutende Fragmente, Zeitkapseln die Erinnerungen bewahren und das Erinnern auslösen.

In den letzten Jahren ist es ruhiger geworden, viel ruhiger. Vielleicht weil ich das Thema Blog überlebt hat, vielleicht weil es weniger zu sagen gibt, vielleicht auch weil das Internet ein Ort geworden ist der viel lauter, viel greller, viel bewertender geworden ist als noch vor 10 Jahren.
Vielleicht auch weil es persönlich eine Zeit des Umbruchs, der Orientierung und Weichenstellung zu sein scheint.

Mit dieser Nachdenklichkeit und in diesem Sinne:
Prost auf die letzten 10 Jahre,
Prost auf all die Geschichten die sie brachten,
Prost auf die Zukunft
und auf alles was sie bereithalten mag!

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Und auf einmal macht Klick

Und auf einmal macht Klick,
Und für einen Augenblick ist es nicht mehr Acker,
Nicht mehr irgendwo im nirgendwo.
Für einen Augenblick ist nicht mehr spät,
nicht mehr kalt.
Für einen Augenblick ist es nur hier,
ist es nur jetzt,
und es fühlt sich gut an hier und jetzt zu sein.
Jetzt im Strom der Zeit,
unter diesen Sternen,
in diesem Moment.
Und es fühlt sich okay an.

Und Klack dann ist der Augenblick vorbei.
Und ich wische mir eine Träne aus dem Augenwinkel

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