Randnotiz

Eigentlich schon lange Überfällig:
Ab jetzt gibts ohnekontur.de nur noch via https!

Alle http requests sollten automatisch auf https umgeleitet werden.

Für ein kleines bisschen mehr Krypto =)

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Damals und heute – OSM

Nicht alles wird schlimmer, das verdeutlicht eine Visualiserung von Martijn van Exel sehr schön.
Martijn hat alte OpenStreeMap-Daten aus dem Jahr 2007 ausgegraben und eine Visualisierung gezaubert, die die damaligen Karten den heutigen gegenüberstellt.
Mindblowing wie viel detailierter das Kartenmaterial des Communityprojekts in diesen letzten 7 Jahren geworden ist, und all das auf Basis Freiwilliger. Das dieses Projekt, ähnlich der Wikipedia, solche Erfolge erziehlt begeistert mich und läßt hoffen für die Zukunft.
Hier ist die Interaktive Visualiserung ein Bild der Visualisierung, Continue reading

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Dropboxalternativen, ein Resumee

Schon vor Snowden fand ich es spannend Services selber zu betreiben und zu verstehen wie die Techniken funktionieren. Der “Heilige Gral” in dieser Beziehung war und ist für mich zum großen Teil Dateisynchronisation. Quasi genau das was Dropbox macht, nur halt eben ohne auf fremde Server angewiesen zu sein.
Um genau das zu realisieren habe ich mitlerweile diverse “alternative” Tools ausprobiert. Von Teamdrive über SparkleShare bis Owncloud war alles was irgendwie aufzufinden war früher oder später dabei. So richtig konnte allerdings keins der Tools den gesuchten Dropbox-Ersatz bieten.

Aber langsam, was ist das eigentliche Problem?
Ich habe zwei Rechner die ich sehr abwechselnd Benutze, und eine handvoll Dateien die ich mal hier und mal da brauche. Die gesuchte Software soll also die synchronisation der Datein bieten, so das die Datein offline auf den jeweiligen Rechnern zur Verfügung stehen. Die Software darf gerne mit einem Serverteil reden, dieser muss aber selbst betreibbar sein.

Was die Software nicht können muss:
Hellsehen können. Was ich damit meine ist, es ist klar das wenn Änderungen ein und der selben Datei gleichzeitig geschehen kann Software nicht zuverlässig sagen was das richtige ist. Das ist auch Okay, so lange dann einfach beide Dateien (z.B. mit unterschiedlichen Namen) weiterexistieren.

Die getestete Software:

Teamdrive – war die erste derartige Software auf die ich stieß (damals 2009). Daher ist mein Eindruck auf schon ein paar Tage alt, dennoch war er so ernüchternd das ich das nicht noch mal brauche. Zum einen erfüllte Teamdrive nur halb die Anforderungen, da es zwar die Daten die Synchornisiert werden auf einem beliebigen Webdav speicher ablegen konnte, aber zum Betrieb dennoch ein Teamdrive-Account benötigt wurde. Damals musste ich zudem beobachten, dass über die Email-Addresse welche ich nur für jenen Account verwendet habe nach einiger Zeit massiv Spam an kam. Zwar kann das Zufall sein, ein unschöner beigeschmack blieb trotzdem, und Teamdrive kann ich guten gewissens keinem Empfehlen.

Als Ersatz für Teamdrive tat sich bald SparkleShare auf. Bei Sparkleshare handelt es sich im Prinzip um ein Frontend für Git, was es zu Synchronisation tut ist nämlich das automatische commiten / pushen und pullen von git repos. Git zu erklären würde hier zu weit führen, nur so viel es ist ein Versionscontrollsystem zum verwalten von Sourcecode. Git an dieser Stelle zu verwenden ist eigentlich keine schlechte Idee, kommt allerdings mit dem ein oder anderen Nachteil: Git ist nicht gut geeignet größere Binärdateien zu verwalten. Auch vergisst git nicht, will sagen alle Dateien die über Sparkleshare synchronisiert wurden liegen, auch nachdem sie aus dem Ordner gelöscht wurden, noch im Git. Das muss kein Nachteil sein, aber man muss es eben wissen (und am besten noch wissen wie man mit git umgeht um diese Altlasten eventuell wieder loszuwerden wenns doch mal zu viel wird). Manchmal muss man halt unter die Haube, ansonsten tut SparkleShare aber sehr gut das was es soll und vorallem das ganze auch Cross-Platform unter Linux und MacOS (ja sogar auch Windows… ;) ).

Kurz darauf macht Owncloud gefühlt mit viel Wind von sich reden. Leider war das Ergebnis sehr ernüchternd, Owncloud kann sicher eine Menge, beim Dateisync zeigt es aber eher ein mangelhaftes Bild. Bei zwei gleichzeitigen Änderungen geht eine einfach Verloren, im nichts und ohne Hinweis. Das geht für mich einfach so garnicht, damit erledigte sich der Owncloud ausflug sehr schnell wieder.

Auch wenn SparkleShare seine Sache im Großen ganzen ganz gut macht halte ich natürlich weiter die Augen offen. So stieß ich die Tage auf ein scheinbar weniger bekanntes Tool namens OmniPresence. Dabei handelt es sich um ein Tool das von der Firma Omni geschaffen wurde, um Synchronisation für ihre eigene Software (OmniOutliner und OmniFocus) zu bieten. Allerdings Synchronisiert das Tool einfach einen Ordner und ist auch dafür gemacht Dateien unabhänig der OmniTools zu Synchronisieren. Als Backend spricht OmniPresence mit einem simplen Webdav-Server, wodurch auch größere und binärdateien kein Problem sind. Einziger Haken, OmniPresence gibt es leider nur für den Mac, sprich sobald es um Synchronisierung von Geräten geht bei denen nicht alle Macs sind scheidet OmniPresence leider aus.

Alles in allem bleibt als SparkleShare mein Favorit, allerdings finde ich OmniPresence von der Oberfläche und dem “Gefühl” her schöner ohne Linux support nützt mir das nur leider wenig.

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Vergänglichkeit [Eastbourne Pier]

Pier bei Sonnenschein (2005)

Pier bei Sonnenschein (2005)

Nicht ganz zwei Jahre ist es her, dass ich zu letzt dort stand, davor 2005. Alles kaum Zeiträume verglichen mit den 144 Jahren die er da schon steht. Er ist mir ans Herz gewachsen, von Anfang an. Erinnerungen, Geschichten und Erlebnisse verbinde ich mit ihm.
Ich habe und hatte ihn immer so strahlend in Erinnerung.
Als immer währendes Symbol, als Sinnbild, als Wahrzeichen.
Ich stand an seinem Ende und blickte auf das Meer, auf den Horizont, bei Tag und auch bei Nacht. Habe auf ihm gefeiert, gelitten und getanzt.
Nie hätte ich gedacht das es je anders sein könnte.

Gestern wurde mir seine Vergänglichkeit klar gemacht, Vergänglichkeit allgemein.
Unwirklich die Bilder des brennenden Piers im Fernsehen.
Rauchschwaden und Feuer in dem sonst so fröhlichen Postkartenmotiv.
Heute morgen war von der ersten Halle nur noch ein gerippe Übrig.

Ich weiß nicht ob oder wann ich das nächste mal dort stehen werde.
Was ich weiß ist das es ein Stück weit ein anderer Ort sein wird.
Natürlich ist er das, jedes mal.
Aber gestern wurd es mir schmerzlich bewusst.
Mir wurde schmerzlich bewusst das keiner alle Zeit der Welt hat. Auch nicht für so simple Dinge wie am Ende eine Piers zu stehen. Und das es wichtig ist die Chancen zu nutzen, jedes mal! Den ob es das letzte mal war, weiß man in der Regel zu spät.


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Life is too short to waste a chance

Vielleicht sind es manchmal die kleinen Dinge,
die irgendwann die großen Unterscheide machen.
Vielleicht sind es die Denkanstöße die
irgendwann die Welt verändern können.


Disclaimer:
Bei dem Video handelt es sich aus Respekt um die Privatsphäre des dargestellten Obdachlosen um eine Inszentierung.
Die Gruppe führte die selbe Aktion allerdings auch mehrfach real ohne Kamera durch.
Video zu den Hintergründen.

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