“Wer genau guckt sieht das Mut auch bloß ein Anagram von Glück ist”

Sehr sehenswert ist dieses Video von Julia Engelmann.
Sie spricht über das Leben, die Vorsätze und das Älterwerden.
Sie spricht über die altägliche Lethargie, über das Leben als Wartezimmer in dem nie der passende Aufruf kommt.
Sie spricht über das Scheitern der Vorsäzte und über ungeschriebene Geschichten.
Bewegend ist ihr Splam, der den Spiegel vor hält,
und bewegender der Aufruf es anders zu machen,
an uns selbst zu glauben,
zu werden wer wir sein wollen,
möglichst viele Fehler zu machen und möglichst viel daraus zu lerenen,
um die Geschichten zu schreiben die wir später gern erzählen.

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2013

studium abgeschlossen,
ein neues angefangen,
einem öffentlich rechtlichen Fernsehsender ein Interview gegeben
versucht meiner ersten großen Liebe lebe wohl zu sagen
auf einer Dachterrasse in der Hauptstadt gegrillt
in einem großen deutschen Technikmagazin erwähnt worden
vorgenommen regelmäßig sport zu treiben und es getan
mich mit fremden Menschen betrunken und dabei spaß gehabt
Nachts um drei alleine an den Landungsbrücken gestanden

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Building a Box

Der Läubbläser für das Seidenstraße-Projekt gedacht ist und der in diesem Video verwendet wurde, macht leider deutlich merkbar Krach.
Da das auf die nicht nur nervt sondern echt stört musste abhilfe geschaffen werden.
Abhilfe bedeutet in diesem Fall konkret etwas das den Lärm dämmt, ganz konkret eine Box.
Da ich sowieso schon länger mal was handfestes Handwerkliches bauen wollte war das also die perfekte Gelegenheit.

Und was soll ich sagen, ich finde die Box ist echt schick geworden.
Sie hat den Spitznamen Bernd bekommen :)

P.S. die Maße der Platten sind übrigens
2 Mal 60x(50+b)
2 Mal 60x(60+b)
2 Mal (60+2b)x(50+2b)
b steht dabei für die Materialstärke, bei Bernd 19 mm

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Merkwürdige Dinge

oder Warum mein WordPress plözlich Javascripts von google lud

Ich bastele gerne mal und probiere dabei Dinge aus,
einfach weils geht. Wie der Zufall so will war heute dieser Blog dran. Ich hatte bereits vorher hin und wieder an Optimierungen geschraubt, dabei allerdings immer auf Datenspaarsamkeit und ähnliches geachtet.
Google Analytics kam daher z.B. bisher nicht in Frage. [Ja das ist einfach ein bischen meine Macke]

Umso mehr verwunderte es mich, als ich dann heute feststellte das dieser, mein eigener Blog, Skripte von Google nach lud. Und das gleich garnicht zu knapp: Ganze neun Scripte wurden bei einem Seitenaufruf von ajax.googleapis.com geladen. Der Sache musste also nachgegangen werden. Drehte vielleicht eines der Pluings frei, war in einem der letzten Updates eine entsprechende Änderung gewesen oder am schlimmsten gar war es eventuell jemandem gelungen Code bei mir einzuschläusen ?

Die Google-Suche war leider wenig erfolgreich. Lediglich einige Blogposts die beschrieben wie man all seine Scripte von Google läd tauchten auf, und das war ja nun genau das gegenteil von dem was ich suchte. Da das nun also nicht half war der nächste logische Schritt mal zu schauen wo diese Einbindung den eigentlich stattfindet. Also Shell aufgemacht, und die WordPressfiles nach “ajax.googleapis.com” durchsucht. Das Ergebnis deutete Relativ eindeutig auf “wp-includes/script-loader.php”. Hier werden scheinbar diverese “scriptaculous” Scripte aus den googleapis eingebunden.
Na das war zumindest schon mal konkreter. “wp-includes/script-loader.php” ist aber kein File eines Plugins, dass ist ein File des WordPress-Cores. Also nochmal schnell in die Suchmaske, und siehe da unter “Removed from Core” tatsächlich wurde in Version 3.5 diverse Scriptaculous-Scripte von “Mitgeliefert” auf die “Google-Version” umgestellt. WordPress-Core,umgestellt, dann müssten ja andere das “selbe Problem” haben, so dachte ich. Nun gut, schnell in ein-zwei WordPressblogs befreundeter Nerds aufrufen. Aber hier war keine Spur von “ajax.googleapis.com”.
Also doch mal genauer schauen wie das mit diesen Javascript libs in WordPress funktioniert.

Wenig später war dann auch die Sachlage klar und der “Schuldige” gefunden:
Wordpress hat ganz grob gesagt, einen Mechanismus der scheinbar verhindert das Scripte mehrfach eingebunden werden. Daher wird ein Script registriert (das passiert für die googleapi Scripte in der “script-loader” Datei). Wird das Script anschließend benötigt wird eine Funktion aufgerufen (bei den Scriptaculous-Scripten war es bei mir das Lightbox-Plugin) die dann dafür sorgt, das das Script eben genau nur ein mal eingebunden wird.
Sprich der eine Schuldige sind eigentlich zwei. Wobei das Lightbox-Plugin nicht wirklich was dafür kann, denn bei dessen letztem Update lieferte WordPress die entsprechenden Scripte noch frei Haus mit.

Abschließend ein etwas unschönes Problem, vor allem da mir kein schöner Lösungsweg klar ist.
Natürlich kann ich das Lightbox-Plugin deaktivieren, aber das kann ja nicht die Idee sein.
Ich kann natürlich auch in dem script-loader File die Locationen der Scriptaculous-Scripte von Googleapis auf meine Domain biegen, aber das ist nicht nur extrem unschön sondern geht auch bei jedem Update flöten.

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Cisco – Das erste Mal

Nein ich bin kein Netzwerkspezialist,
nein auch kein Unix-Spezialist,
und dennoch das ein oder ander unixuide Gerät und das ein oder andere (wenn auch eher Enduser) Netzwerkdevice kamen mir doch schon mal in die Finger.
Aber der Cisco-Kram war irgendwie anders.

Voll der Erwarung, dass das ja jetzt irgendwie hochglanz und hochnützlich -weil endlos teuer- sein müsste saß ich also vor dem Gerät.
Da saß ich also, und beim sitzen blieb es auch erstmal,
denn das passende hellblaue “Cisco-“Consolenkabel fehlte.
Ja, na gut, mein Fehler, hätte man auch früher dran denken können.
Also $Leute nach Kabel fragen, und hey das hat auch super geklappt.
Aber auch mit dem Kabel war es irgendwie unrund.
Die Console so völlig ungewohnt, na gut aber ich hab sowas ja auch noch nie gemacht.
Ohne zu wissen was ich tat also durch Konsole, Google und schließlich das Webinterface gehangelt,
und es ging … nicht.

Also andere Nerds mit Ahnung involvieren, weiter frickeln…

Ich viel vom Glauben ab als sich so ganz zum Schluss rauskristalisierte, dass die Hardware erst per TFTP mit aus $quellen bezogenen Images versorgt werden musste, damit die Funktionalität die man vorher schon konfigurieren konnte überhaupt da war.

Enterprise und so, wissen schon.

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