Out of My Head

Sterne

Früher waren wir Samstagsabends trinken,
heute ertrinke ich in der Weite des Himmels,
im Sternenmeer und in meinen Gedanken.

Ich ertrinke in der Frage nach dem Warum,
in der Unwirklichkeit dieser winzigen Welt,
ertrinke in der Bedeutungslosigkeit mit der dieser kleine Punkt durch das endlose Nichts gleitet und in der Absurdität das dieser winzige Fleck für uns Alles ist.

Dieser Fleck auf dem sich jeder Einzelne so zentral, so wichtig vorkommt,
ja so zentral, so wichtig vorkommen muss um nicht zu verzweifeln,
um nicht zu ertrinken im endlosen Nichts,
um nicht unterzugehen in dem Gedanken der eigenen Bedeutungslosigkeit.

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Diese Leere

Diese Leere, wenn eine mitreißende Geschichte endet,
wenn die liebgewonnenen Figuren einfach verschwinden.
Verschwinden nach dem sie gelitten, gekämpft und gewonnen haben,
verschwindet nach all dem.
Wenn der Faden endet, die Spur sich verliert.
Verliert im Äther, im Nichts, ein Loch zurücklassend.
Sich alles auflöst, im Bewusstsein der eindringenden Realität,
das alles nur Gedanken eines Authoren waren.

Und übrig bleibt nur das Gefühl des Vermissens von etwas und jemandem den es nie gegeben hat.

Vergänglichkeit [Eastbourne Pier]

Pier bei Sonnenschein (2005)

Pier bei Sonnenschein (2005)

Nicht ganz zwei Jahre ist es her, dass ich zu letzt dort stand, davor 2005. Alles kaum Zeiträume verglichen mit den 144 Jahren die er da schon steht. Er ist mir ans Herz gewachsen, von Anfang an. Erinnerungen, Geschichten und Erlebnisse verbinde ich mit ihm.

Ich habe und hatte ihn immer so strahlend in Erinnerung.
Als immer währendes Symbol, als Sinnbild, als Wahrzeichen.
Ich stand an seinem Ende und blickte auf das Meer, auf den Horizont, bei Tag und auch bei Nacht. Habe auf ihm gefeiert, gelitten und getanzt.
Nie hätte ich gedacht das es je anders sein könnte.

Gestern wurde mir seine Vergänglichkeit klar gemacht, Vergänglichkeit allgemein.
Unwirklich die Bilder des brennenden Piers im Fernsehen.
Rauchschwaden und Feuer in dem sonst so fröhlichen Postkartenmotiv.
Heute morgen war von der ersten Halle nur noch ein gerippe Übrig.

Ich weiß nicht ob oder wann ich das nächste mal dort stehen werde.
Was ich weiß ist das es ein Stück weit ein anderer Ort sein wird.
Natürlich ist er das, jedes mal.
Aber gestern wurd es mir schmerzlich bewusst.
Mir wurde schmerzlich bewusst das keiner alle Zeit der Welt hat. Auch nicht für so simple Dinge wie am Ende eine Piers zu stehen. Und das es wichtig ist die Chancen zu nutzen, jedes mal! Den ob es das letzte mal war, weiß man in der Regel zu spät.

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Sein

durch tunnel
über täller
dem abendrot entgegen
vorbei an landschaften,
es genießen.

es genießen unterwegs zu sein,
es genießen auf dem weg zu sein,
es mit jedem Moment dem Ziel etwas näher zu sein
es genießen zu sein,
im hier und im jetzt und irgendwie eigentlich doch auch ganz wo anders.

Und dann ist da ein Link

Und dann ist da ein Link,
ein Link zu einem Text.
Einem Text der schon etwas älter ist,
dessen auffinden schon eine Weile her ist,
aber einem Text der einen Eindruck hinterließ,
der beeindruckt hat.
Der Text handelte von Vergangenheit, Gegenwart, und Zukunft.
Es ging um Veränderung, darum was sich schon verändert hat,
und darum was sich noch verändern könnte.
Mahnend hob der Text den Finger um zu warnen,
vor dem was da drohte, davor das sich alles ändern könnte.

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Alles…

Blume

Alles vergeht,
wie eine abgepflückte Blüte,

Das einzige was jemals bleibt sind die Erinnerungen,
die sich in unser Herz eingraben haben und dort verweilen.

Arm & Reich

Maus
In Zeiten von Banken- und Wirtschaftskrise,
von Wachstumsbeschleunigungsgesetz und Arbeitslosigkeit,
kam mir die Frage:

Wer ist eigentlich Arm und wer Reich?

und was ist das überhaupt Reich ?

Ich glaube auf diese Fragen nie eine abschließende Antwort zu finden,
allerdings ist mir in diesem Zusammenhang eines meiner alten Kinderbücher eingefallen:

“Frederick” von Leo Lionni

Die Geschichte hat auf mich als Kind großen Eindruck gemacht,
im Prinzip geht es um eine Maus, die nicht wie ihre Artgenossen Futter sammelt sondern Erinnerungen, Farben und Sonnenstrahlen und die anderen damit über den Winter bring.

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Arm

Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach

these little moments

Meer
Es sind diese kleinen Momente,
in denen Ziele keine Rolle spielen,
in denen Wünsche verschwinden
und die Welt erstrahlt.
Alles erscheint unwichtig und was zählt ist der Moment,
und das Lachen das du in dir trägst.
Es sind diese Moment in denen etwas deine Seele berührt,
du weißt das der Moment vielleicht endet,
du weißt das du deine Wünsche vielleicht nicht erreichst,es ist egal.

Ich will diese Momente weiter spüren

Fragen über Fragen

Wer bin ich ?
Was will ich sein ?
Was will ich tun ?
In welcher Welt will ich leben ?
Und wie kann ich in dieser Welt leben?

Warum kenne ich nur die Fragen aber noch keine Antworten ?

Seit knapp einem Jahr (Februar 2009) sammele ich einen Teil meiner Gedanken und Erfahrungen in diesem Blog.
Mit diesem sind es 100 kleine Brocken die ich hier her getragen habe.
100 Brocken und viele viele Frage,
Fragen von denen ich die überzahl nie werde beantworten könnten.

Immer wieder las ich :

Day changed

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