Interrail 2009

[ interrail ] Resume

Zug am Bahnsteig

Abschluss Resume

Ich versuche mal hier so ein bisschen die ganze Reise
so wohl in Zahlen als auch in Werten zu Resumieren.

5000 km, 10 Tage, 2 Menschen und 7 Länder
das sind die Grundfakten unserer Reise gewesen.
Ich muss im Nachhinein sagen es war perfekt.
Die 10 Tage waren die perfekte Länge,
es war ausreichend und nicht zu lang.
Am Ende nach 10 Tagen war es genug aber zum Glück nicht zu viel.
Aber die 10 Tage waren im nach hinein schon Anstrengend,
die vielen Stunden im Zug, teilweise völlig übermüdet.

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[ interrail ] Long way home

Blick aus einem Zugabteil auf einen See und Berge

Ein kleines Wort vorneweg,
Es ist schon wieder eine ganze Weile vergangen seit ich den Anfang dieses letzten Teils des Berichts geschrieben habe.
Allerdings kamen immer wieder irgendwelche Dinge dazwischen,
die mich davon abhielten den Bericht zu vervollständigen, aber jetzt ist es endlich soweit.

Long way home

Nachdem wir die letzten Tage in Genua verbrachten, war das Ende unserer Reise schließlich gekommen.
Wir traten die längste Fahrt an, von Genua, Italien durch bis nach Strasbourg Frankreich. Um dann schließlich mit dem Auto wieder nach Deutschland zu kommen.
Es war abzusehen, dass dies eine Anstrengende Tour werden würde.
Im Nachhinein verging die Zeit jedoch relativ schnell,
nur platt war ich danach komplett platt.

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[ interrail ] Nette Australier

Nachdem wir so nett zu unserem Hostel gebracht wurden,
dort eingecheckt haben komischerweise mussten wir diesmal garnicht direkt zahlen.
Wir gingen auf unser Zimmer. Hier trafen wir schnell 2 nette Australier mit denen wir uns schän unterhielten.
Mal wieder sehr interessant.
Leider gab es auch eine kleine ernüchterung, wir haben es nicht hinbekommen warmes Wasser zum Duschen zu bekommen.
Keine Ahnung ob wir zu blöd waren oder das Hostel ;)

[ interrail ] Ein Engel

Wir haben mal wieder einen Engel gefunden.
Nachdem wir mit dem Zug in Genova ankamen irrten wir sehr planlos durch die Straßen.
Genova ist nicht all zu groß,
liegt jedoch an einem Berg, also auf der einen Seite Berg auf der anderen Hafen.
Dazu kommt das es jede menge verwinkelter Straßen oder besser Wege gibt,
die teilweise 200 Meter lang sind, und nur zu einer einzigen Tür führen.
Wir gingen also immer Bergauf,
was bei den etwa 30 Grad im Schatten und der imensen Steigung echt anstrengend war.
Auf unserem Weg fanden wir eine Pizzaria, die Pizzaria di castello,
und gönnten uns zu erst einmal eine schöne italienische Pizza, auch wenn wir sie mehr mit Händen und Füßen bestellten.
Danach ging es weiter Bergauf,
und so richtig wussten wir nicht wo wir waren.
Schließlich rangen wir uns durch, und fanden einen mittelalten Mann,
den wir nach dem Weg fragen könnten.
Wie sich zeigte gerieten wirnan einen wirklich netten Italiener.
Er verstand kein englisch und kein deutsch,
aber als wir ihm die adresse des hostels zeigen,
wo wir hinwollten, deutete er uns kurzer hand ins auto einzusteigen.
Und fuhr uns hin.
Mal wieder hat uns jemand gerettet,
wir hätten bestimmt noch Stunden gebraucht um das Hostel zu finden.
Ob uns das in deutschland auch so ergangen wäre ?
ich bin mir ja nicht sicher.

[ interrail ] Getrennt ?

Italiener kommen auf lustige Ideen.
Ein Zug, genauer ein Wagon,
mit einer Toilette.
Waschbecken und Klo, ganz normal.
Aber statt zu sagen super benutzt es heißt es: nein ,
wir trennen männlich und weiblich.
WTF?
kann mir das mal wer erklären.
das ist nur eine Toilette…..

[ interrail ] Bilder sagen mehr als tausend Worte

Ich spreche kein Wort italienisch
und verstehe auch kein einziges.
Diese Tatsache macht unseren Abstecher nach Genova, Italien auf gewisse weise noch interesannter.
Auf der Zugfahrt nach Genova saßen wir mit 4 Italienern zusammen in einem Abteil.
Da weder die Italiener Englisch noch Deutsch sprachen und wir nicht Italienisch,
war eine komunikation Ausgeschlossen.
Dennoch viel mir auf, dass ich mir Bilder von den einzelnden Personen machte,
eindrücke sammelte und im prinzip eine Geschichte aufbaute.
Ich bewertete die Personen gewissermaßen nach,
ja im prinzip nach “vorurteilen”.
Vorurteile ist hier das falsche Wort,
aber ich habe gerade keine passendere Beschreibun parat.

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[ interrail ] No Sleep

Nachdem der Abend eigentlich ganz ruhig vorrüber ging,
kam die Nacht.
Aber erstmal Abendessen,
französischen Döner.
Sehr sehr interessantes Essen,
denn die Franzosen mischen irgendwie die Pommes in den Döner rein.
Und hätte mans geahnt,
es schmeckt sogar,
und zwar gut :)

Nach dieser wohligen Mahlzeit
sowie einer schönen Dusche gings ab ins Bett zusammen mit dem mitlerweile 3. Harry Potter Hörbuch Band.
Allerdings will der Schlaf irgendwie nicht kommen.
Ich glaub ich weiß sogar wer daran schuld ist ;)

[ interrail ] Ausschlafen

Parlais Longchamp
Nachdem wir gestern in Marseille angekommen sind,
und erstmal etwas schockiert waren, hat sich das ganze im laufe des Tages etwas gelegt.
Spätestens nachdem wir unser Hostel / Hotel / Unterkunft waren wir wieder besser auf die Stadt zu sprechen.
Unsere Unterkunft ist nämlich echt cool,
quasi eine Wohnung mit 3 Räumen in denen Betten stehen,
eine Küche und ein Aufenthaltsraum/ Rezeption.
Echt cool weil der Betreiber wirklich nett und interessant ist.
Er wirkt recht jung,
aber trotzdem scheinbar schon viel erlebt.
Bei den ersten Gesprächen erfuhren wir,
das er schon in Deutschland, Schweden und Großbritanien gelebt hat.
Außerdem ist in den Räumen internet vorhanden,
was uns das ständige Rumlungern bei Mc Donalds erspaart.

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[ interrail ] Anstrengend

Gleise_nachtEin neuer Tag begegann.
Wie geplant haben wir den Nachtzug aus Bordeaux nach Marseilles genommen,
wo uns allerding seine Überraschung einholt.

Wie vorgeschrieben hatten wir ordnungsgemäß unsere Betten reserviert.
Als wir jedoch in unser Schlafabteil kamen, lag schon ein ein Franzose in einem unserer Betten,
was uns sehr verwirrte.
Nachdem wir kund taten das wir jene Betten reserviert hatten,
verschwand er zwar, aber irgendwie komisch.
Als wir jedoch kurz darauf in den Betten lagen schlief ich direkt ein.
Geweckt wurde ich erst von meinem Handy kurz vor Marseilles.
Da waren wir also,
morgens um 6:45 in Marseiles.
Und hier stellten wir fest,
dass wir erst um 15:30 Uhr in unser Hostel einchecken dürfen.
Hätten wir das mal vorher gewusst wären wir warscheinlich nicht so früh angereist.
Nach dieser ernüchterung haben wir uns etwas Marseilles angeschaut.
Ich weiß nicht ob es daran liegt das Sonntag ist und alles geschlossen hat.
Oder vielleicht durch den Stress der nicht geschlafenen Nacht.
Vielleicht ist es auch einfach die Erschöpfung die sich langsamm einstellt.
Jedenfalls meine ich das die Stimmung etwas gesunken ist, und die Begeisterung nicht mehr so groß ist wie am Anfang.
Vielleicht war es auch ein Fehler die imposantesten Städte an den Start zu stellen,
nach dem Aufenthalt in London und der druchreise in Paris ist es schwer das noch zu Toppen.

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[ interrail ] lange Zeit

Oh gott,
so viel ist seit dem letzten Post passiert,
vielleicht zu viel um es alles jetzt hier aufzubereiten,
zwar hätte ich gerne alles “live” berichtet, aber leider hat uns orange fr einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Das schöne mobile Internet wie wir es planten,
gestaltete sich wesentlich schwiriger als gedacht.
Erst wusste der Verkäufer nicht das es die Internet-Option gibt,
dann konnten wir sie nicht kaufen,
dann hatten wir zwar die Option aber die Einwahldaten nicht,
die uns auch kein Verkäufer sagen konnte.
Bis wir schließlich eine Wap verbindung hinbekamen.
Allerdings haben wir es bisher noch nicht geschaft diese auf den EEE – PC durchzureichen,
und noch bleibt die Hoffnung, das dies vielleicht noch klappen könnte, und es nicht durch eine Einstellung bei Orange gesperrt ist.
Momentan kommt der Rechner bis zum Registrieren im Netzwerk wo er dann mit einem 734 Fehler PPP beendet.
Also es bleibt weiter spannend.

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