Nachdenklich

Und dann waren wir wieder Fremde…

Wir waren Fremde.
Wurden Freunde und mehr als das.
Gesucht und gefunden…

Herzen berührt,
als Eins gefühlt.
Es war schön, sehr schön.

Aber irgendwann änderte es sich,
es wurde kompliziert…

Irgendwann zu kompliziert,
und es brach in zwei.

Und dann konnten wir nicht mal mehr Freunde sein.
Und heute sind wir wie Fremde.
Wieder Fremde…

Und dann ist da ein Link

Und dann ist da ein Link,
ein Link zu einem Text.
Einem Text der schon etwas älter ist,
dessen auffinden schon eine Weile her ist,
aber einem Text der einen Eindruck hinterließ,
der beeindruckt hat.
Der Text handelte von Vergangenheit, Gegenwart, und Zukunft.
Es ging um Veränderung, darum was sich schon verändert hat,
und darum was sich noch verändern könnte.
Mahnend hob der Text den Finger um zu warnen,
vor dem was da drohte, davor das sich alles ändern könnte.

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Dunkler kalter Regen

dunkle wolkenKalter Regen prasselt auf das Fenster,
auf die Straße. Dunkel hängen die Wolken in der Luft, fast bedrohlich. Sie ersticken den Mond und das Sternenlich. Lediglich die Straßenlaternen strahlen bläulich kalt in die Nacht. Mächtig wirken die schwarzen Silueten der Bäume, die wie Riesen in den Himmel ragen. Bedrohlich, aber dennoch Schutz vor dem Regen spendent, stehen sie da ganz ruhig und gelassen was immer auch kommen mag. Raschelnd gleiten die Tropfen von Blatt zu Blatt um sich schließlich auf dem Boden in Pfützen zu sammeln. Pfützen die langsam anschwillen, und kleine schwarz-bläuliche Seen bilden, so lange bis sie zu groß werden, und das Wasser geräuchlos weiterfließt. Ebenso gräuschlos zuckt weit entfernt der Himmel kurz auf, als ein Blitz die Dunkelheit rasend schnell, für sekundenbruchteile, durchschneidet, um sofort wieder zu erlöschen. Stetig prasselt der Regen weiter, als sei nichts geschehen.  In der Ferne am Horizont tauchen zwei gelbliche Lichtkegel auf, als würden sie aus dem nichts erscheinen. Langsam schieben sie sich vorwärts um dabei stetig an Größe zuzunehmen. Gleichsamm kommt das leise Surren eines Autos aus jener Richtung, das mit dem herrannahen der Lichtkegel zunimmt, um sich schließlich in das Matschen der Räder auf dem nassen Boden und das rattern des Motors aufzuspalten, als das Auto vorrüberfährt. Die Lichtkegel ziehen vorbei und werden ersetzt durch zwei rotfunkelnde Heckleuchten, die auch nach und nach schwinden, bis sie schließlich im Regen verschwimmen und verschwinden. Just in dem Moment als das Auto verschwand war klar, dass dies eine besondere Nacht sein sollte, eine Nacht die der Anfang von etwas Größerem war…

Arm & Reich

Maus
In Zeiten von Banken- und Wirtschaftskrise,
von Wachstumsbeschleunigungsgesetz und Arbeitslosigkeit,
kam mir die Frage:

Wer ist eigentlich Arm und wer Reich?

und was ist das überhaupt Reich ?

Ich glaube auf diese Fragen nie eine abschließende Antwort zu finden,
allerdings ist mir in diesem Zusammenhang eines meiner alten Kinderbücher eingefallen:

“Frederick” von Leo Lionni

Die Geschichte hat auf mich als Kind großen Eindruck gemacht,
im Prinzip geht es um eine Maus, die nicht wie ihre Artgenossen Futter sammelt sondern Erinnerungen, Farben und Sonnenstrahlen und die anderen damit über den Winter bring.

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Arm

Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie von Ebner-Eschenbach

these little moments

Meer
Es sind diese kleinen Momente,
in denen Ziele keine Rolle spielen,
in denen Wünsche verschwinden
und die Welt erstrahlt.
Alles erscheint unwichtig und was zählt ist der Moment,
und das Lachen das du in dir trägst.
Es sind diese Moment in denen etwas deine Seele berührt,
du weißt das der Moment vielleicht endet,
du weißt das du deine Wünsche vielleicht nicht erreichst,es ist egal.

Ich will diese Momente weiter spüren

Fragen über Fragen

Wer bin ich ?
Was will ich sein ?
Was will ich tun ?
In welcher Welt will ich leben ?
Und wie kann ich in dieser Welt leben?

Warum kenne ich nur die Fragen aber noch keine Antworten ?

Seit knapp einem Jahr (Februar 2009) sammele ich einen Teil meiner Gedanken und Erfahrungen in diesem Blog.
Mit diesem sind es 100 kleine Brocken die ich hier her getragen habe.
100 Brocken und viele viele Frage,
Fragen von denen ich die überzahl nie werde beantworten könnten.

Immer wieder las ich :

Day changed

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Schwere Zeiten

viel glück demnächst und in den tagen
und ich vollidiot hab
dir hier gar nichts zu sagen.
du bist mir sowas von egal,
nur gibt es hier welche,
die kannten das auch mal.
nur gibt es hier welche,
die kannten das auch mal,
nur gibt es hier einen,
der kannte das auch.
und wünscht glück.

Kettcar, Balkon gegenüber

Überwachungswahn 2.0

Bedingt durch meine interrail Reise,
habe ich mir einen EEE-PC angeschaft.
Das Ziel war unterwegs im Notfall Internetzugang zu erhalten,
sowie bei Langeweile Beschäftigung etc.
Desweiteren habe ich einkalkuliert,
das das Gerät abhanden kommen könnte,
und mir mein MacBook dafür zu Wichtig ist.
Durch diese “geplante Gefahr” habe ich das Netbook auch dafür gerüstet, und zwar indem ich die Systempartition per Truecrypt gecryptet habe.
Das hat soweit schön funktioniert.
Allerding musste ich herrausfinden,
das Festplatten verschlüsselung,
in Frankreich nicht erlaubt ist.

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Was wir sind

Was wir sind ist die Menge aus dem was wir erlebt haben.

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