Reisen

[ Tag 14 ] Bunker

Kühl ist es, und dunkel.
Leise platscht es, als die Gummistiefel eintauchen.
Das Wasser drückt den Gummi zusammen, an die Haut.
Kalt fühlt er sich an, fast feucht.
Platsch, der zweite Stiefel. Der Schalter der Taschenlampe klickt leise, dann blitzt der Lichtkegel auf.
Hell zeichnet sich der Lichtpunkt am Ende des Gangs ab.
Das Wasser des Bodens wirft tanzende Refletionen an die Wände.
Langsam vorwärtswarten, hindurch durch das, was einmal eine Tür war. Weiter forwärts.
Durch eine Öffnung an der linken Gangseite erscheint ein total verrostetes Gebilde im Taschenlampenlicht.
Sieht fast aus, als wäre es etwas zum Heitzen.
Weiter den Gang entlang.
Platsch.
Es bliden sich Wellen in dem etwa 30 cm hohen Wasser, dass den Boden bedeckt.
Platsch, Platsch…
Dann eine Wand.
Es geht nicht mehr weiter. Eine Mauer aus Backsteinen versperrt den Weg.
Das ist sie also, die Mauer, das letzte erhaltene unterirdische Stück, der Berliner-Mauer.

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[ Tag 13 ] Berlin – Sommer endlich scheint er greifbar nah

Berlin empfängt mit Sonne, der Sommer endlich scheint er greibar nah.
Und Wärme. So geht es also durch die Stadt, oder zumindest einen Teil davon, ist sie doch viel zu groß um sie komplett zu erkunden.
Aber das was geht macht Freude.
Viel Leben auf den Straßen, und an vielen Orten gibt es etwas zu sehen.

Und wenn  schließlich an einem lauen Sommerabend im Park gegrillt wird, und die Feuerwehr nicht wegen der Grills, sondern nur um die Behälter für heiße Asche zu löschen kommt, dann ist etwas verdamt richtig.
Berlin, die Stadt, lebt.

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[ Tag 12 ] Bye bye Hamburg

Irgendwie hab ich dich nicht Wert geschätzt dieses mal. Schon zum zweiten mal gehe ich ohne auch nur mal kurz bei den Landungsbrücken gewesen zu sein. Aber ich komme nochmal, versprochen.

Zuerst allerdings Berlin.
Der Zug schießt vorwärts.
Die Strecke wirkt bekannt, wenn gleich ich sie erst zum 2. mal fahre.
Allerdings ist es auch irgendwie anders, die Aufregung ist dahin,
die Spannung des mit 230 km/h durch die Landschaft fliegens. Es ist normal geworden Zug zu fahren.
Es ist normal, dass der Schaffner kommt und danach der Kaffemann.
Normal, das Bäume und Felder vorbei ziehen und  das Sonne und Wolken sich abwechseln.

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[ Tag 11 ] Anders als erwartet – Westerland

Tagesausflug nach Sylt,
Schon wieder im Zug, ca. 3 Stunden bis Sylt.
Es geht weiter gen Norden.
Immer mehr Pfützen, kleinere Seen, Schafe und Radio Schleswig Holtstein.
Viele Kühe, schließlich der Damm und das Meer.
Oder viel mehr das was es sein soll, eigentlich mehr Schlamm und Matsch.

Ich bin doch etwas entäuscht, hatte ich doch das romantische Bild dass der Zug über den Damm rauscht, und links und rechts die Wellen branden.
Naja, zumindest die Sonne erscheint ab und zu.
Dann ist er Vorbei, und zu beiden Seiten wieder Land.
Hups, dass ging aber schnell, kurzer Damm, auch das hatte ich mir anders vorgestellt.

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[ Tag 10 ] Hamburg – Altes Haus

Reeperbahn – Spätestens bei dieser Ortsangabe des Hostess hätte ich skeptisch werden müssen.
Aber nein, erst vor Ort ergriffen mich leichte Zweifel.
Zwar sehr zentral gelegen,
aber dieser Stahlblech bau ?
Auf dem Weg zum Zimmer zeigte es sich schlimmer als erwartet.
Fleckige Teppiche auf dem Boden, Risse in den Wänden… und schließlich eine Spinne im Zimmer. ( Nicht mega Tragisch, aber schön ist anders. )
Aber wer müde ist, schläft ja bekanntlich eh ein.

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[ Tag 10 ] Köln, die Stadt die gute Schokolade hat

Der erneute Weg nach Hamburg führte über Köln.
Als Stadt des Karnevals dürfte Köln ja bekannt sein, was ich nicht wusste ist, das Köln scheinbar auch Stadt der Schokolade ist.
Zumindest gibt es ein großes Schokoladenmuseum.
Die Eintrittspreise sind zwar nicht ganz billig, aber es gibt einiges spannendes zu entdecken.

[ Tag 5 – 9 ] CCCamping

einfach ein paar unkommentierte Eindrücke

[ Tag 4 ] Railtrippin

So schön die See ist, es heißt Abschied nehmen. Bahnhof und Gleise
Es geht weiter, auf zu neuen Zielen.
Zielen die sicher genau so schön sein werden, genauso viel Spaß machen werden.
Trotzdem Abschied und bleibt eines der mulmigen Gefühle.

Vorraus liegen Hamburg, Berlin, und schließlich Finofurt, irgendwann heute Abend dann.
Zu erst jedoch fahren.

Die Gleise fliegen neben meinem Fenster vorbei während der ICE durch die Landschaft saust. Tisch im IC mit Block und Stift
Hindurch durch den Regen der an die Scheibe klatscht, und an ihr Fäden zieht. Die Landschaft verschwimmt,
aus dem Kopfhörer klingt Clocks von Coldplay…

[ Tag 2 + 3 ] Dead man walking

Nach dem doch anstrengenden ersten Reisetag war die Nacht erholsam und erfrischend,
auch wenn am nächsten Morgen die Füße spürbar belastet waren.
Nichts desto trotz wurde “gewanndert”,
spatzieren kann man es nicht mehr nennen.

Immer am Meer entlang, immer das Wasser im blick, von Ort zu Ort.
Unterbrochen hin und wieder von Pausen, zum essen fassen, oder weil der Regen gar zu unangenehm war.

[Tag 1] Aus der Sonne in den Regen und zurück

Juhu es geht los,
oder anders: Wer schläft schon wenn es doch eh am frühen Morgen los geht.

Also ab in den Zug und auf und davon, oder halt erst mal zum Zug kommen, Nahverkehr kann so langsam sein. Aber auch jede langsame Fahrt geht vorbei, und dann fängt es an.
Hauptbahnhof, ICE
Zum ersten mal viel mir auf was für ein beeindruckendes Gefährt das doch ist, so in weiß mit seinem roten Streifen und den vorspiegelten Fenstern.
Was man sich wohl zu Zeiten der Erfindung der Eisenbahn gedacht hätte, wenn man diese Gefährt gesehen hätte?

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