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10 Jahre – 300 Posts

Vor 10 Jahren hat dieser Blog angefangen,
10 Jahre, 300 Texte, ein kleiner Bruchteil all der Geschichten die in dieser Zeit passiert sind.
Ein Bruchteil und dennoch, bedeutende Fragmente, Zeitkapseln die Erinnerungen bewahren und das Erinnern auslösen.

In den letzten Jahren ist es ruhiger geworden, viel ruhiger. Vielleicht weil ich das Thema Blog überlebt hat, vielleicht weil es weniger zu sagen gibt, vielleicht auch weil das Internet ein Ort geworden ist der viel lauter, viel greller, viel bewertender geworden ist als noch vor 10 Jahren.
Vielleicht auch weil es persönlich eine Zeit des Umbruchs, der Orientierung und Weichenstellung zu sein scheint.

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Und auf einmal macht Klick

Und auf einmal macht Klick,
Und für einen Augenblick ist es nicht mehr Acker,
Nicht mehr irgendwo im nirgendwo.
Für einen Augenblick ist nicht mehr spät,
nicht mehr kalt.
Für einen Augenblick ist es nur hier,
ist es nur jetzt,
und es fühlt sich gut an hier und jetzt zu sein.
Jetzt im Strom der Zeit,
unter diesen Sternen,
in diesem Moment.
Und es fühlt sich okay an.

Und Klack dann ist der Augenblick vorbei.
Und ich wische mir eine Träne aus dem Augenwinkel

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Im Moment

“Ich sammle Sonnenstrahlen, die vom Himmel fallen.
Ich sammle Lieder, die die Vögel singen.
Ich sammle Geschichten, die der Wind erzählt.“

Sterne

Früher waren wir Samstagsabends trinken,
heute ertrinke ich in der Weite des Himmels,
im Sternenmeer und in meinen Gedanken.

Ich ertrinke in der Frage nach dem Warum,
in der Unwirklichkeit dieser winzigen Welt,
ertrinke in der Bedeutungslosigkeit mit der dieser kleine Punkt durch das endlose Nichts gleitet und in der Absurdität das dieser winzige Fleck für uns Alles ist.

Dieser Fleck auf dem sich jeder Einzelne so zentral, so wichtig vorkommt,
ja so zentral, so wichtig vorkommen muss um nicht zu verzweifeln,
um nicht zu ertrinken im endlosen Nichts,
um nicht unterzugehen in dem Gedanken der eigenen Bedeutungslosigkeit.

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CCCamp15

Chaos Computer Club ist auch ein Lebensstil. Auf einer Wiese bei Mildenberg hat er sich eine Stadt gebaut, in der alle ihr Wissen teilen und jeder sein darf, wie er will.

Unter dieser Prämbel leitet Kai Biermann seinen Artikel zum Chaos Comunication Camp 2015 ein.
In diesem gelingt es Biermann das Gefühl Camp besser in Worte zu fassen als es mir je gelingen würde.
Natürich ist es immer viel viel mehr als sich Textuell beschreiben lässt. Außerdem ist es für jeden Anders. Dennoch finde ich das in diesem Text ein Stück weit gelingt herraus zu arbeiten was das Camp ausmacht.
Der Artikel ist hier in der Zeit erschienen.
Ganz klare Leseempfehlung!

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Nachts kurz vor vier…

Fast genau vier Jahre ist es jetzt her und ich müsste lügen würde ich sagen es kommt mir vor wie gestern.
Wie viel doch passiert, wie viel sich verändert aber wie viel auch bleibt.
Dabei ist es vielleicht am Überraschensten, wie tief sich die, zum Zeitpunkt flüchtig scheinenden Moment in die Errinnerung einbrennen.
Jenes unbewusste Murmeln im  Halbschlaf, an das du dich damals schon nicht erinnern konntest.
Der Gang durch den Regen auf der Suche nach etwas essbaren, der 500-Meter weiter unter einem Schirm mit dem Anruf beim Pizza-Lieferdienst endete.
Der Moment am Bahnhof, als deine Brille auf meinem Stuhl lag…
So flüchtig, so normal, so nebensächlich schienen diese Momente damals.
Ein anderer hätte sie sicher längst vergessen, warscheinlich hast du sie längst vergessen.
Vergessen wie ich sicher andere Momente vergaß die sich dir einbrannten.
Bei mir jedoch haben sich diese Augenblicke tief verankert, in der Erinnerung.
Verankert im Gedächtnis, in dem von dem ich heute glaube das es das Fundament bildet.
Und manches von dem was mir in jenen Momenten als Teil des Fundaments erschien, hat sich verabschiedet,
hat sich aufgelöst.

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Leseempfehlung Self-Monitoring: Three Years of Logging My Inbox Count

Email Envelope

Nachdem die Veröffentlichung 9 Years of Sleep, in der Dominic Szablewski seine IRC-Logs auswertete und daraus Schlafenszeiten rekonstruierte, auch wieder einige Jahre her ist, stolperte ich heute über einen Blogpost der in eine ähnliche Richtung geht. Unter dem Titel Three Years of Logging My Inbox Count hat Mark Willson eine Analyse der von ihm gesammelten Daten über sein Email-Postfachs angestellt. Dabei zieht er spannende Verbindungen zu Stress und schaut sich die liegen gebliebenen Mails auch genauer an.

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Garmin vivofit and the use without the garmin cloud

Data is intersting, at least in my eyes. All the more if its data about myself. As a result i was quite interested in all the fittness-trakers that recently came to market. But there was one other point that held me back. In my opinion private data, among whom i include movement and sleeping data, should not float around in ”the cloud”. Cause “(t)here is no cloud – just other people’s computers”. Further more i don’t like to have an other device that needs to charge every night. It just sucks, and too often I already forget to charge my phone.

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CMD-Q Catcher

If you’re a mac user you might know that moment, you hand your keyboard to someone else to type his email-address in some webform… After a view moments “CMD+Q” is pressed in order to create an @. Instead of showing the intended sign the your browser is shut-down. This happens due to the fact that the @-Sign is, other then on a windows or linux pc, created via “ALT+L” on a mac. Also browser shutdown isn’t a big deal, if you’re a tab-messi like me ( there are always a few hundred open tabs, don’t know where they came from ;) ) it takes a few moments till it’s back up again.
Furthermore the already filled fields of the form are lost and have to be filled again.

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Ich glaube daran

Ich glaube daran,
dass auf den kältesten Winter ein warmer Sommer
und auf die dunkelste Nacht ein heller Tag folgen mag.
Bitte gib mir die Kraft an jenem Glauben festzuhalten bis ich das Glühen des Morgenrots am Horizont erkennen kann.
Und schicke deinen Mond mir den Weg zu leuchten in der finsteren Nacht…

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